social-day – ein Tag bei der Tafel…

Petra Strunk • 24. Juni 2026

Mein Social-Day bei der Tafel


Liebes Bramsche,
 
die Tafel in Bramsche, eine Institution, die nicht mehr wegzudenken ist. Sie ist ein Ort, an dem Menschen gesehen werden, die sich unsichtbar fühlen. Ein Ort, an dem sie Wertschätzung erfahren und an dem sie spüren: „Du bist nicht allein.“ Gleichzeitig ist sie ein Ort, der zeigt, wie fragil soziale Sicherheit sein kann – und wie stark Gemeinschaft wirkt. Rund 40% der Bezugsberechtigten bei der Tafel sind Kinder…
 
Ich durfte einen Tag lang mit anpacken – ein Tag geprägt von intensiver Unterstützung der Ehrenamtlichen, einem hohen Arbeitsaufkommen und vielen sozialen Begegnungen, die mir gezeigt haben, wie wertvoll diese Arbeit für unsere Gesellschaft ist. Für die nachhaltige Verwertung ist jede Hilfe ein Geschenk; Lebensmittel sortieren, Kisten schleppen, Auffüllen der Ausgabeplätze, Reinigen und Entsorgen, Einkaufstaschen tragen, unterstützen und zuhören wo es gebraucht wird.
 
Der Austausch mit den Ehrenamtlichen war geprägt von Wertschätzung, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung. Viele von ihnen engagieren sich seit Jahren und leisten Beeindruckendes – oft still, oft unsichtbar, aber mit enormer Wirkung. 
Und die Gespräche mit den Menschen, die zur Ausgabe kommen, haben mir erneut bewusst gemacht, wie wichtig diese Arbeit ist. Für viele ist die Tafel nicht mehr nur eine Ergänzung zur Grundversorgung, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags.
 
Der Einsatz hat mich erinnert, wie viel Kraft in gemeinschaftlichem Engagement steckt. Die Arbeit ist körperlich fordernd, aber emotional bereichernd. Ich gehe mit dem Gefühl nach Hause, einen sinnvollen Beitrag geleistet zu haben, und mit großem Respekt vor dem tollen Team, das diese Arbeit Woche für Woche stemmt. Ich habe viel dazugelernt und bin sehr dankbar für die Begegnungen mit wundervollen Menschen, die sich einbringen oder auch ihre Lebensmittel abholen und freue mich schon auf weitere Einsätze!!!


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Ferienzeit ist Familienzeit
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Liebes Bramsche, Ostern ist das Fest der Hoffnung, des Neubeginns und des Lichts. 
Doch, was ist los in unserer Welt? Corona hat uns verwundbar gemacht und noch immer herrscht Krieg in Europa und auch im Nahen Osten! Machtkämpfe an vielen Fronten werden skrupellos ausgetragen! Kinder quälen und töten Kinder! Umweltkatastrophen aber auch Cyberkriminalität und falsche Polizisten bedrohen Existenzen! Energieressourcen und Klimaschutz sind kaum noch zu bewältigen! Recht und Unrecht werden individuell interpretiert und Wertschätzung und Wertschöpfung geraten immer mehr ins Abseits! Amokläufe, Politstreitigkeiten, Alters- und Kinderarmut, Verkehrskollaps, Kriegsverbrechen, Rechts- und Linksextreme und Rassismus sind die Schlagzeilen aus den täglichen Nachrichten und die Erkenntnis, wie zerbrechlich unser Leben ist, wie verwundbar auch unser Miteinander sein kann. 
Nur gemeinsam können wir uns dem entgegenstellen! Mit Blick auf die Welt und in unsere Region, in unsere Lieblingsstadt schauen wir mit großer Sorge auf das anhaltende Kriegsgeschehen. Diese Konflikte zeigen uns, dass unser Frieden nicht selbstverständlich ist. Doch wir müssen auch ehrlich auf unser direktes Umfeld schauen: Regionale Kriminalität und ein Gefühl der Unsicherheit beschäftigen viele Menschen in unserem Alltag. Beziehungstaten prominenter Menschen und in der unmittelbaren Nachbarschaft erschüttern uns. Wir dürfen nicht wegsehen, wenn das Miteinander gestört wird! Die Lösung liegt im Miteinander - gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich die Stärke unserer Gemeinschaft. Probleme lösen sich nicht durch Spaltung, sondern durch Zusammenhalt.
Miteinander für Sicherheit, Vertrauen und Nachbarschaftshilfe, als Gemeinschaft wieder enger zusammenrücken, aufeinander achten und Zivilcourage zeigen. 
Wir brauchen eine Politik, die Probleme offen anspricht, aber vor allem mutig anpackt – für Ordnung, Gerechtigkeit und soziale Ausgewogenheit. Nutzen wir die kommenden Tage, um neue Kraft zu tanken und besinnen uns auf die Werte, die uns verbinden. Wir haben es in der Hand, mit vielen großen Kleinigkeiten, die wir geben und empfangen in unserer Gemeinschaft, etwas zu bewegen – durch gemeinsames Handeln, gegenseitigen Respekt und Zuversicht. Gehen wir es gemeinsam an – für unsere Gemeinschaft, für unsere Zukunft, für uns! 
 Ich wünsche Euch und Euren Lieben von Herzen ein friedvolles, ruhiges und gesegnetes Osterfest und eine wundervolle Frühlingszeit!
von Petra Strunk 19. März 2026
Liebes Bramsche, ich bin 58 Jahre alt, aufgewachsen in Ueffeln und im Herzen Bramscherin. Mit Überzeugung, großer Leidenschaft für unsere Gesellschaft und tiefer Verbundenheit zu meiner Lieblingsstadt, lebe ich sehr gerne hier, mitten in Bramsche.
An dieser Stelle möchte ich mich künftig mit Euch auf den Weg durch unsere Stadt machen und über Orte, Impulse und meine Gedanken schreiben.
Bramsche lebt mit und durch ihre Bürgerinnen und Bürger – aber auch für sie.
Bramsche steht für Tradition mit ihren emotionalen Geschichten, Generationswechsel mit allen Herausforderungen und Innovationskraft. Als Mutter, Tochter, Partnerin und Bonus-Omi kenne ich die Situationen und Bedarfe der unterschiedlichen Generationen und möchte darauf eingehen. Bramsche hat das Potenzial, die Lieblingsstadt aller zu sein. Ich bin sehr gerne ein Teil dieser Gemeinschaft und werde nicht müde daran zu erinnern, dass wir nur gemeinsam erfolgreich und gut sind. Es ist mir wichtig, die Menschen zu erreichen und mit Euch in den Austausch zu kommen – dabei transparent und nachhaltig unterstreichen, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist, unsere Werte und Wurzeln. Unsere Demokratie droht aus dem Gleichgewicht zu geraten im Wettbewerb der Parteien und der Zulauf nach rechts geschieht fast von allein als Reaktion. Mit verantwortungsvollen Entscheidungen, wertschätzender Planung und respektvollem Miteinander können wir dem entgegenwirken – in einer starken Gemeinschaft. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg - vor uns liegt das, was wir daraus machen!!